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Natalia Schönmaier

Nebel

Permanent Make Up Nageldesign & Kosmetik

 

Nebel 

 

Permanent Make-Up & Nageldesign      

                  

Kundeninformation/Kundenaufklärung/Einverständniserklärung 

Die Pigmentierung erfolgt mit sterilen, speziell für Permanent-Make-Up angefertigten Einmalnadeln (keine Hohlnadeln). Hierbei gibt es verschiedene Stärken zur Auswahl. Die gewünschte Form für Augenbrauen, Lidstriche oder Lippen wird auf Wunsch aufgezeichnet. Die Haut, bzw. Schleimhaut (Lippen) wird mit diesen sterilen Spezialnadeln angeritzt und gleichzeitig wird die ausgewählte Farbe in die Haut eingebracht. Da jede Haut, bzw. Schleimhaut verschiedenartig die Farbe annimmt, kann eine hundertprozentig gleiche Farbintensität an allen pigmentierten Stellen nicht gewährleistet werden. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, empfehlen wir Ihnen auf alle Fälle mindestens eine kostenpflichtige Nachbehandlung durchführen zu lassen, wobei die erste nach 10-12 Tagen erfolgen sollte und bei Bedarf die zweite innerhalb von 4 Wochen, längstens 6 Wochen. Die Haltbarkeit der Pigmentierung hängt von der Hautbeschaffenheit, vom Haut-Stoffwechsel und von der Pflege ab. Eine Haltbarkeits-oder eine Verblassungsgarantie kann deshalb nicht gegeben werden. In Einzelfällen kann trotzt mehrmaliger Nacharbeit evtl. nicht der gewünschte Erfolg erzielt werden, da manchmal die Haut die Farbpigmente nicht gleichmäßig aufnimmt. Ebenso können Farb-Mischeffekte durch den Einsatz von verschiedenen Farben auftreten. Eine Garantie für Behandlungserfolg kann deshalb nicht gegeben werden.  Wir weisen darauf hin, dass Permanent-Make-Up-Pigmentierung trotz der Oberflächenbetäubung nicht völlig schmerzfrei ist. Auch das Schmerzempfinden ist individuell verschieden. Bei sehr starker Schmerzempfindlichkeit sollten Sie eine derartige Behandlung nochmals überdenken, da bei Augenbrauen und Lidstrichen außer der Oberflächenbetäubungssalbe für Kosmetikerinnen keine weitere Betäubungsmöglichkeit besteht. Bei sehr starkem Schmerzempfinden besteht bei den Lippen die Möglichkeit, sich vor der Behandlung vom Zahnarzt eine Betäubungsspritze geben zu lassen. In der Regel ist das Schmerzaufkommen durch die Betäubung mit der EMLA-Betäubungssalbe sehr gering. Nach unseren langjährigen Erfahrungen ist diese Art der Betäubung ausreichend.

Vorübergehende Begleiterscheinungen

Sie werden vor der eigentlichen Behandlung darüber aufgeklärt, welche vorübergehenden unangenehmen Begleiterscheinungen in den ersten Stunden bzw. Tagen nach der Behandlung eventuell auftreten können. Es ist sinnvoll, für eine Behandlung einen Zeitpunkt zu wählen, an dem kurzfristige Einschränkungen in ihrem normalen Lebensrhythmus am wenigsten stören.

Wenige Tage Farbüberschuss

Für alle Permanent-Make-up-Behandlungen gilt, dass die frische Zeichnung 3 bis 5 Tage lang intensiver aussieht, als man vor der Behandlung gemeinsam festgelegt hat. Das hängt damit zusammen, dass in den ersten Tagen nach einer Verschönerung ein Farbüberschuss in der trockenen, saugfähigen Hornschicht der Haut besteht. Er löst sich aber allmählich auf. Erst wenn sich nach rund einer Woche eine neue Hornschicht über den eingelagerten Pigmenten gebildet hat, schimmern die Farben dezent durch die Haut und entfalten so ein Maximum an natürlicher Farbwirkung. Allenfalls erscheint die eingebrachte Permanent-Make-up-Farbe nach der Behandlung, wenige Tage lang immer  dunkler als das Endergebniss später aussehen wird.

 

Leichte Schwellung und Rötung

Im Gegensatz zu der unempfindlichen Brauenpartie sind die Lider und Lippen nach der Behandlung manchmal etwas angeschwollen und leicht gerötet. Vor allem Menschen mit trägem Lymphfluss reagieren bereits auf das von außen aufgetragene Lokalanästhetikum mit einer leichten Schwellung, die jedoch wenige Stunden später von allein verschwindet. Bei manchen Menschen kann die Schwellung länger anhalten. Wir empfehlen Ihnen, nach der Behandlung die Augen- und Mundpartie mehrfach leicht trocken kühlen und sich möglichst viel zu bewegen, um den natürlichen Lymphfluss anzuregen. Die pigmentierten Hautareale sollten aus hygienischen Gründen in der ersten Woche nach der Behandlung nicht geschminkt und nicht mit normalen kosmetischen Produkten behandelt werden..

 

Hin und wieder Herpes nach Lippenbehandlungen

Zu unserer umfassenden Beratung gehört es darauf hinzuweisen, dass durch die Pigmentierung der Lippen vorübergehend unangenehme Begleiterscheinungen auftreten können.

Kunden, die im Laufe ihres Lebens ein- oder mehrmals Lippenbläschen (Herpes Simplex) hatten, können wenige Tage nach der Behandlung Herpes am Mund und drum herum bekommen. Auch wenn Sie sich nicht daran erinnern können, jemals Herpes gehabt zu haben, können Bläschen auftreten.

Durch den Herpes-Simplex-Virus verursachte Erkrankungen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut.

Die Erkrankung ist weit verbreitet. Mehr als 90 Prozent aller Erwachsenen haben Antikörper gegen den Herpes-Simplex-Virus, der an den Lippen auftritt, im Blut. Jeder, der Antikörper gebildet hat, war schon einmal in Kontakt mit dem Virus. Im Volksmund spricht man auch von Fieberbläschen.

Kurz vor dem Auftreten der Erkrankung verspüren die Betroffenen oft Hautirritationen durch Hautspannung und Überempfindlichkeit der betroffenen Stelle. Dabei entstehen an den Lippen kleine, nässende Bläschen. Diese Stellen sind empfindlich, schmerzen und jucken. Die Bläschen verheilen normalerweise innerhalb von 10 Tagen ohne Narben. Nur selten verläuft die Krankheit schwer. Die meisten Menschen infizieren sich mit dem Herpes-Virus übrigens bereits unbewusst in der Kindheit. Die erste Infektion verläuft fast immer ohne sichtbare oder fühlbare Symptome. Die Betroffenen wissen daher gar nicht, dass sie sich damit einen lebenslangen Begleiter „eingefangen“ haben, denn das Virus schlummert unbemerkt im Körper.

Herpes kommt immer wieder – mit und leider auch ohne erkennbaren Grund. Im Erwachsenenalter findet eine erneute Infektion oft durch engen Körperkontakt mit anderen Menschen statt bei denen die Bläschen am Aufblühen, aber auch am Abheilen sind. Ebenso gibt es die Möglichkeit dass es mit und auch ohne Grund immer wieder zu einer Aktivierung der im eigenen Körper vorhandenen „stummen“ Viren kommt. Bei diesen Zweit- oder Späterkrankungen befällt Herpes meistens die Lippenregion, es entsteht der allgemein bekannte Lippen-Herpes. Die Aktivierung kann durch verschiedene Ursachen provoziert werden. So können übermäßige Anstrengungen und Stress in jeder Form, Menstruation, die Geburt eines Kindes, UV-Strahlung (Urlaubssonne oder UV-Lampe) Erkältung oder fieberhafte Infekte der Auslöser sein. Grundsätzlich alles was die Immunabwehr schwächt, kann zu einem Wiederaufflammen der Infektion führen.

Die Viren können aber auch durch eine Permanent Make-up Behandlung an den Lippen „aufgeweckt“ werden.

Die Lippenhaut ist nach der Pigmentierung durch die leichte Verletzung der Haut drei bis fünf Tage lang recht trocken und aufgrund eines Farbüberschusses von rund 50% etwas etwas kräftiger im Farbergebnis. In dieser Zeit ist sie besonders anfällig für Krankheitserreger und Umwelteinflüsse.

Wir empfehlen daher unseren Kundinnen, in den ersten Tagen nach der Behandlung die Lippenhaut mit unserem speziellen Lippenbalsam geschmeidig zu halten.

Wenn eine Kundin in der Vergangenheit bereits einmal eine Herpes-Virus-Erkrankung hatte oder den Virus unbewusst in sich trägt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass am 3. Tag nach der Behandlung ein Ausbruch eines Herpes Simplex-Schubes auf der Lippe oder im direkten Umfeld erfolgt.

Ein durch Permanent Make-up aufgeweckter Lippenherpes äußert sich in kleinen Bläschen bis hin zu eitrig-blutigen Krusten im Bereich der eingezeichneten Pigmentierfarbe. Nach der Verschorfung verschwindet die eingebrachte Pigmentierfarbe im Bereich der Lippenbläschen meistens nahezu vollständig, so dass in diesem Bereich Nachzeichnungen notwendig werden. Nach der Abheilungsphase werden die betroffenen Stellen im Rahmen weiterer Behandlungen behutsam erneut pigmentiert.

Auf keinen Fall sollte man die Bläschen aufstechen, weil sich dadurch die Infektion noch weiter ausbreiten kann. Die Flüssigkeit in den Bläschen enthält eine große Menge an hochinfektiösen Viren. Aus diesem Grund sind die von uns empfohlenen Hygiene- und Pflegemaßnahmen unbedingt zu beachten und UV-Strahlung ist in der ersten Woche zu meiden.

Kundinnen, die zu Herpes neigen, sollten zusätzlich prophylaktisch ein Virostatikum anwenden, der die Vermehrung von Viren hemmt. Das Auftreten von Lippenherpes kann vor der Behandlung durch das Einnehmen von vorbeugend wirkenden Tabletten gemildert werden. Darüber hinaus kann nach der Behandlung durch das Auftragen antiviral wirkender Cremes ein Lippenherpes weitgehend zurückgedrängt werden.

Wenn jemand einmal in seinem Leben eine Herpes Infektion durchgemacht hat, so bedeutet das für die Zukunft leider keine Immunisierung oder Schutz. In den meisten Fällen kommt es immer wieder in unregelmäßigen Abständen zu einem Auftreten der Krankheit.

Eine befriedigende Therapie der Herpes Infektion gibt es bis heute nicht. Die Medizin hat bisher auch keine Möglichkeit gefunden, das im Körper ruhende Virus endgültig zu vernichten. Aus diesem Grund können bei einer Herpes Infektion an den Lippen nur die Symptome behandelt werden. Salben mit antiviral wirkenden Inhaltsstoffen wie Aciclovir, Valaciclovir oder Penciclovir verringern die Ausbreitung und verkürzen die Dauer der Erkrankung. Da es keinen Impfstoff gibt kann nur vorgebeugt werden, indem man sich von möglichen Infektionsquellen fernhält, die Hände häufig wäscht und auf eine gesunde Lebensweise achtet, damit das Immunsystem fit ist und sich gegen die Viren gut wehren kann.

Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, dass durch ein verantwortungsvoll ausgeführtes Permanent Make-up ein Herpes-Virus übertragen werden kann. 

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass die gesetzlich festgelegten Hygienevorschriften beachtet werden und mit einer geeigneten Pigmentiermethode gearbeitet wird.

Kunden, die zum Herpes neigen und sich rechtzeitig durch geeignete Vorsorgemaßnahmen auf die Behandlungen vorbereiten, zeichnen wir die gewünschte Lippenkontur oder Farbauffrischung des gesamten Lippenepithels.

Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Ihnen wirksame und gut verträgliche Mittel nennen.

Fragen Sie dazu auch Ihren Arzt oder Apotheker.

Die richtige Pflege nach der Behandlung

Selbstbräuner und andere dekorative Präparate können in der Abheilungsphase zu Farbveränderungen und unnötigen Hautreizungen führen. Die pigmentierten Hautareale sollten daher aus hygienischen Gründen in der ersten Woche nach der Behandlung nicht geschminkt und nicht mit normalen kosmetischen Produkten behandelt werden. Nach der Behandlung sollte der Hautbereich zudem gut gepflegt und geschmeidig gehalten werden.

Nach jeder Behandlung, sollten die Stellen mit Pflegesalben und mit einem Wattestäbchen behandelt werden. Es ist aus hygienischen Gründen äußerst wichtig, dass die Heilsalben nie mit dem bloßen Fingern, sondern ausschließlich mit sauberen Wattestäbchen aufgetragen werden. Mangelnde Hygiene in den ersten Tagen nach dem Pigmentieren kann in seltenen Fällen Infektionen hervorrufen. WICHTIG Bitte entfernen Sie nicht vorzeitig die Pigmentierkruste, sie löst sich allmählich von selbst nach 2 bis 5 Tagen ab!!!!

Unsere 5-S-Faustregel: In der ersten Woche nach der Behandlung sollten Sie auf Sonne, Solarium, Schwimmbad, Sauna und Schminke verzichten.

„Wichtig ist zu wissen, dass Sie bereits direkt nach der Behandlung in der Lage sind, Ihrem normalen Arbeitsalltag nachzugehen, abends auszugehen und selbst Auto zu fahren.

 

 

Einverständniserklärung

Die Permanent Pigmentierung kann bei Blutern, sehr starken Allergikern, Infektionskrankheiten und HIVPatienten nicht angewendet werden.

Die entsprechenden Partien wie Lid, Augenbrauen oder Lippen werden mit der für Kosmetikerinnen zugelassenen Oberflächenbetäubungssalbe EMLA (Apotheke) betäubt.

Es werden mir auf Wunsch, nach meinen Vorstellungen die gewünschten Konturen vorgezeichnet. Beim Lidstrich wird am Lidrand entlang pigmentiert. (Extrem Verbreiterungen auf Anfrage u. extra Kosten)

Ich überwache die Behandlung im Spiegel und habe dabei jederzeit die Möglichkeit, Korrekturen in Form und Farbe zu bestimmen. Nach Abschluss der Behandlung können keine weiteren Nachbesserungen kostenfrei vorgenommen werden, da das verwendete Material wie Nadel, Farbe und Arbeitsmaterial fachgerecht entsorgt wurde.

Bei Schmerzaufkommen ist eine Oberflächenbetäubung mit EMLA-Salbe zwischendurch möglich. Die Reinigung der zu pigmentierenden Stellen erfolgt mittels einer Isotonen Natriumchlorid Lösung.

Während und nach der Permanent-Pigmentierungsbehandlung kann es zu einer Schwellung oder Rötung kommen. Die Schwellung, besonders bei Lippen, oder bei einer Lidstrichpigmentierung kann länger anhalten, klingt aber wieder ab. Vorbeugend empfehlen wir sanfte Kühlung der betroffenen Stellen.

Es darf nicht gerieben oder gerubbelt werden. Zur Nachbehandlung werden spezielle Behandlungscremes (Tyrosur Gel, Bepanthen-Augensalbe oder Melkfett Ringelblume (dm), Berberil-Augentropfen  Apotheke) empfohlen um möglichen Entzündungen und Infektionen vorzubeugen.

In den ersten acht Tagen nach der Behandlung soll keine Sauna-, Solarium- und Schwimmbadbenutzung vorgenommen werden, um eine komplikationsfreie, infektionsfreie Abheilung der betroffenen Partien zu gewährleisten. Durch Solarium Bestrahlung oder ein Sonnenbad können die behandelten Stellen verblassen oder/und die Farbe kann sich verändern. Nach dem 3. bis 8. Tag wird die Farbe an den behandelten Stellen heller, weil der leichte Schorf abfällt. Bitte keine Beunruhigung, dies ist ganz normal. Nach dem Abheilen (ca. 10-12 Tage) bitten wir Sie, sich zur Nachbehandlung anzumelden.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass durch den mechanischen Stimulus der Pigmentierung der Lippen, bei Herpesneigung, dieser möglicherweise ausgelöst werden kann. Bitte verwenden Sie zur Vorbeugung von Herpesbläschen die Aciclovir-Antiherpessalbe(Apotheke) oder lassen Sie sich bei starker Anfälligkeit im Vorfeld vom Arzt Aciclovirtabletten verschreiben.

Ich bestätige hiermit, dass ich nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehe.

Ich wurde ausführlich über die Permanent-Make-Up-Pigmentierungsbehandlung und die damit verbundenen Risiken informiert und beraten.

Der Verantwortungsbereich, sowie die Entscheidung über den Abschluss einer Permanent-Make-Up Behandlung unterliegt ausschließlich der Pigmentier Fachkraft.

Vorliegende Kundeninformation habe ich gelesen, verstanden und erkläre mich damit einverstanden. Mir ist bewusst, dass ich diese Behandlung auf eigenen Wunsch und auf eigenes Risiko durchführen lasse. Daher habe ich keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz, Schmerzensgeld, Preisminderung oder Preisrückerstattung.  Ich bin damit einverstanden, den fälligen Betrag vor dem Behandlungstermin zu entrichten. 

Bei Personen, die jünger als 18 Jahre sind (laut Bürgerlichem Gesetzbuch §§ 104-108), ist eine Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

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